Ausschreibungsmanagement

Erstellung des Dokuments „Aufforderung zur Angebotsabgabe (RFQ)“

Wir erstellen das quantitative Anforderungsprofil basierend auf den tatsächlichen Nutzungsdaten als Kern der RFQ. Hierzu zählt sowohl eine aggregierte Sicht auf die Volumina je Haupt-Verbindungsart als auch eine differenzierte Sicht auf die Volumina je Detail-Verbindungsart. Darüber hinaus bestimmen wir gemeinsam mit Ihnen spezifische weitere Anforderungen. Hierzu zählen zum Beispiel: Die Liste der für die Netzabdeckung obligatorischen Standorte, gewünschte Maximallaufzeiten von Optionen, Festlegung einer Quote für Mobilfunkverträge, die pausiert werden können, Service Level Agreements u.a.m.

Da wir die optimalen Tarife und Optionen durch die Potenzialberechnung bereits ermittelt haben, werden alle Anbieter bereits mit der RFQ aufgefordert, ihr Angebot auf diese ausrichten. Damit wird vermieden, dass die Anbieter viel Aufwand für die Rabattierung von Tarifen betreiben, für die es ohnehin keinen Bedarf gibt.

Konventionelle Verhandlung

Auf Basis des differenzierten Mengengerüsts und der angebotenen Konditionen wird die Kostenberechnung sämtlicher Tarif-Optionenkombinationen je Nutzer und Angebot durchgeführt; hierfür werden im gesamten Optimierungsprozess mehrere Millionen Kombinationsmöglichkeiten berechnet. Neben der aktuellen im Rahmen der Potenzialberechnung erhobenen, Nutzungssituation werden auch zukünftige Nutzungsszenarien bei der Angebotsbewertung berücksichtigt.

Als Ergebnis wird eine Gesamtübersicht der aktuellen Kosten, Leistungen und Verbrauchsinformationen im Vergleich zu den angebotenen Kosten und Leistungen erstellt. Auf Basis der hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden die Anbieter bis zur „Final Offer“ wiederholt zu Nachbesserung Ihrer Angebote bzgl. der jeweils als relevant identifizierten Kostenfaktoren aufgefordert.

Das Verfahren beginnt nach einem ersten Anbieterworkshop, in dem in erster Linie Fragen zum Verfahren geklärt werden. In einem zweiten Anbieter-Workshop werden dann das vorläufig letzte Angebot, dessen Kostenposition sowie die entsprechend erforderlichen Maßnahmen zur finalen Nachbesserung („Final Offer“) besprochen.

Die Grundlage für die Anbieterauswahl und den Vertragsschluss sind dann: Vergleich der „Final Offers“ aller Anbieter, Darstellung etwaiger Opportunitätskosten, Beschreibung des internen Aufwandes und der Umsetzungsvoraussetzungen, Zeitachse für die alternativen Entscheidungsmöglichkeiten.

Wir haben als Alternative zur konventionellen Verhandlung eine hocheffektive Auktionsmethode entwickelt, die Sequential Call Auction.